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GUV V A3

AUSZUG ASU DER GUV V A3

Geltungsbereich

  • § 1.         (1) Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für elektrische Anlagen und
    Betriebsmittel.

(2) Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt auch für nicht elektrotech­nische Arbeiten in der Nähe elektrischer Anlagen und Betriebsmittel.

Zu § 1 Abs. 2:

Zu den nicht elektrotechnischen Arbeiten zählen z.B. das Errichten von Bauwerken in der Nähe von Freileitungen und Kabelanlagen sowie An­näherungen bei anderen Arbeiten, wie Bau-, Montage-, Transport-, An­strich- und Ausbesserungsarbeiten.

Begriffe

  • § 2.         (1) Elektrische Betriebsmittel im Sinne dieser Unfallverhütungs‑
    vorschrift sind alle Gegenstände, die als Ganzes oder in einzelnen Teilen dem Anwenden elektrischer Energie (z.B. Gegenstände zum Erzeugen, Fort-leiten, Verteilen, Speichern, Messen, Umsetzen und Verbrauchen) oder dem Übertragen, Verteilen und Verarbeiten von Informationen (z.B. Gegenstände der Fernmelde- und Informationstechnik) dienen. Den elektrischen Be­triebsmitteln werden gleich gesetzt Schutz- und Hilfsmittel, soweit an diese Anforderungen hinsichtlich der elektrischen Sicherheit gestellt werden. Elektrische Anlagen werden durch Zusammenschluss elektrischer Be­triebsmittel gebildet.

(2)    Elektrotechnische Regeln im Sinne dieser Unfallverhütungsvor­schrift sind die allgemein anerkannten Regeln der Elektrotechnik, die in den VDE-Bestimmungen enthalten sind, auf die die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand in ihrer Zeitschrift verwiesen haben. Eine elektrotech­nische Regel gilt als eingehalten, wenn eine ebenso wirksame andere Maß­nahme getroffen wird; dem Unfallversicherungsträger ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die Maßnahme ebenso wirksam ist.

Zu § 2 Abs. 2:

Die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand haben auf die im An­hang 3 aufgeführten VDE-Bestimmungen in ihrer Zeitschrift „faktor Arbeitsschutz“ – Zeitschrift der kommunalen und staatlichen Unfallversi­cherungsträger – verwiesen.

(3)    Als Elektrofachkraft im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift gilt, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung,

Kenntnisse und Erfahrun­gen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

 

GUV V A3

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